Schädlinge im Überblick: Kammerjäger vor Ort
Diese Seite zeigt zehn Schädlingsarten, die im Kreis Offenbach vorkommen. Jede Art hat ihre eigene Fachseite mit Behandlung. Hier klären Sie zuerst, worum es sich handelt.
- Zehn Arten im direkten Vergleich
- Saison und Rechtslage auf einen Blick
- Fachseite für jede Art einzeln

- Drei TeilgebieteRodgau, Dreieich und Rödermark — jedes mit eigener Rufnummer.
- Bauweise bekanntFachwerk, Altbau und Neubau im Kreis Offenbach.
- Einordnung am TelefonDer Fall wird beschrieben und eingeordnet, bevor jemand fährt.
- Anfahrt kostenfreiIm gesamten Einzugsgebiet fällt für die Anfahrt nichts an.
Zuerst die Art, dann das Verfahren
Am Telefon fragen wir zuerst, um welches Tier es geht. Ein Nest unterm Dach ist nicht gleich ein Nest: Wespen, Hornissen und manchmal Fledermäuse sehen aus der Ferne ähnlich aus. Erst die Art entscheidet, was als Nächstes passiert.
Danach ändert sich das Vorgehen deutlich. Bei geschützten Arten braucht es eine Genehmigung, bevor jemand rausfährt. Bei Mäusen oder Schaben geht es dagegen sofort um Zugänge und Nester. Die Fachseite zur jeweiligen Art zeigt den genauen Ablauf.
Die 10 Arten von A bis Z
- Ameisenlange Laufstraßen an Terrassenplatten oder Fensterbänken, oft mit kleinen ErdhäufchenApril bis September
- Bettwanzenkleine dunkle Kotspuren auf der Matratze und Stiche in Reihen nach dem Aufwachenganzjährig
- Flöhe & Milbenjuckende Stiche an Beinen und Knöcheln, oft nach Kontakt mit Haustieren oder Teppichganzjährig, Spitze im Sommer
- Mardernächtliches Trippeln und Poltern auf dem Dachboden, angenagte Kabel und ein strenger Geruchganzjährig, Spitze im Frühjahrgeschützt
- Mäusereiskorngroßer Kot in Schubladen und Speisekammer, dazu kratzende Geräusche in der WandSeptember bis Februar
- Rattenfaustgroße Löcher an Gebäudekanten, Nagespuren und ein deutlicher Geruch im Kellerganzjährig
- Schabenglänzende braune Käfer, die bei Licht blitzschnell in Ritzen und hinter Küchengeräte flüchtenganzjährig
- Silberfische & Papierfischchensilbrig glänzende, fischförmige Tiere, die abends aus Fugen in Bad oder Küche huschenganzjährig
- Waschbärenhandähnliche Pfotenabdrücke, umgekippte Mülltonnen und Kotspuren an erhöhten Stellenganzjähriggeschützt
- Wespen & Hornissenauffälliges Papiernest an Dachüberstand oder Rollladenkasten, Hornissen deutlich größer und lauter als WespenMai bis Oktobergeschützt
Tauben behandeln wir nicht. Saisonangaben sind Erfahrungswerte für Kreis Offenbach.
Welche Art wann auffällt
Manche Schädlinge zeigen sich das ganze Jahr, andere folgen einem klaren Muster. Die Jahreszeit gibt oft schon einen Hinweis auf die Art.
- FrühjahrMarder suchen Nistplätze und werden auf Dachböden laut, Ameisen beginnen erste Laufstraßen im Garten zu bilden
- SommerWespen und Hornissen bauen ihre Nester aus, Flöhe und Milben erreichen ihre Spitze bei warmem Wetter
- HerbstMäuse suchen ab September Wärme und ziehen in Häuser, Ratten werden an Gebäuden sichtbarer
- WinterBettwanzen, Schaben und Silberfische bleiben unabhängig von der Jahreszeit in beheizten Räumen aktiv
Was Recht und Naturschutz vorschreiben
Hornissen und Wildbienen stehen unter Artenschutz, ein Nest darf nur mit Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde weichen. Marder und Waschbären unterliegen dem Jagdrecht: erlaubt ist vergrämen und Zugänge schließen, nicht töten. Fledermäuse im Gebäude sind streng geschützt und dürfen nicht eigenmächtig vertrieben werden.
Praktisch bedeutet das: bei geschützten Arten braucht es zuerst eine Abklärung, bevor gebaut oder entfernt wird. Bei Ratten auf privatem Grund nimmt das Ordnungsamt der Gemeinde die Meldung an, die Bekämpfung bleibt aber Sache des Eigentümers. An geschütztem Fachwerk ist vor einer Holzschutzbehandlung zusätzlich die Untere Denkmalschutzbehörde einzubeziehen.
Art unklar? Am Telefon geklärt.
Beschreiben Sie, was Sie sehen — Spuren, Geräusche, Ort im Haus. Danach steht fest, welche Behandlung überhaupt in Frage kommt.
Was die zehn Arten gemeinsam haben
Trotz aller Unterschiede laufen manche Fragen bei jeder Art gleich ab. Das betrifft Anfahrt, Ablauf am Telefon und den Umgang mit Mietverhältnissen.
- Unauffällige AnfahrtFahrzeuge und Kleidung tragen keine Beschriftung, das gilt für jede der zehn Arten gleichermaßen
- Einschätzung vor OrtAm Telefon klären wir Art und Ausmaß, erst danach steht fest, was die Fachkraft mitbringen muss
- Mietrecht betrifft viele FälleBefall ist meist Sache des Vermieters, der Mieter muss ihn anzeigen und die Behandlung dulden
- Zugänge sind oft die UrsacheOb Marder, Maus oder Ratte: ohne verschlossene Öffnungen kommt das nächste Tier nach
Häufige Fragen zu den Arten
Woran erkenne ich, ob es Wespen oder Hornissen sind?
Hornissen sind deutlich größer, lauter im Flug und ihr Nest wirkt gröber. Wespen bauen kleinere, oft grau-papierne Nester. Die genaue Art klären wir am Telefon anhand Ihrer Beschreibung.
Sind Marder und Waschbären gefährlich für Menschen?
Direkter Kontakt ist selten, beide Arten meiden Menschen. Problematisch sind Schäden an Dämmung, Kabeln und Dach. Beide Arten unterliegen dem Jagdrecht, getötet werden dürfen sie nicht.
Was tue ich, wenn ich Fledermäuse im Dachboden vermute?
Fledermäuse im Gebäude sind streng geschützt. Vor jeder Maßnahme braucht es eine Abklärung mit der Unteren Naturschutzbehörde. Rufen Sie uns an, wir erklären das weitere Vorgehen für Ihren Fall.
Muss ich Rattenbefall irgendwo melden?
In vielen Gemeinden im Kreis Offenbach besteht Anzeigepflicht beim Ordnungsamt. Wir sagen Ihnen am Telefon, wohin die Meldung in Ihrem Fall geht, und übernehmen die Bekämpfung selbst.
Wer zahlt die Behandlung, wenn ich zur Miete wohne?
Schädlingsbefall gilt in der Regel als Sache des Vermieters. Als Mieter müssen Sie den Befall unverzüglich anzeigen und die Behandlung dulden. Details klären wir gerne am Telefon mit Ihnen.
Anfrage an Ihr Teilgebiet
Wir melden uns zurück und klären den Fall. Welcher Betrieb den Termin übernimmt, sagen wir Ihnen dabei und bestätigen es schriftlich.